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Gartenstädte und Zechenkolonien
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"Hier ist der Mensch und seine Wohnung dem Wahn des Mehrverdienstes geopfert. In trauriger Öde, zwischen Fabriken und Zechen eingeengt, ziehen die schwarzen Straßen zwischen schwarzen Häusern dahin. Der elende Ziegelbau mit rußig angelaufenem Zement scheint hier die einzige Bauart.: eine Höllengegend!" Dies schrieb der nationalkonservative rheinische Dichter Wilhelm Schäfer über Oberhausen in den 1880er Jahren und lehnte damit in sarkastischen Worten nebenbei auch die gesamte Geschichte der Industrialisierung im Ruhrgebiet im 19. Jahrhundert ab. W. Schäfers "Höllengegend" als Synonym zumindest für diesen westlichen Teil des Ruhrgebietes zwischen Rhein, Emscher und Ruhr zum Ende des 19. Jahrhunderts hatte ihre industriellen Anfänge jedoch schon zur Mitte des 18. Jahrhunderts. Dies bezog sich zuerst auf die im Jahre 1758 errichtete St. Antony-Hütte in Osterfeld als erste Eisenhütte im noch ländlichen Ruhrgebiet: die Wiege der Ruhrindustrie. Doch schon um 1850 hatte der englische Rheinreisende und "Industriespion" Thomas Charles Banfield in seinem umfangreichen Report über jene gleiche "Industry of the Rhine" zu der neuen Kolonie Eisenheim geschrieben: ,Unterwegs führte uns unser Gastgeber an einigen Siedlungshäusern (cottages) vorbei, welche die Gesellschaft nach einem ansprechenden Plan für die Arbeiter hatte bauen lassen. Die Häuser, von denen nur eine Reihe gebaut worden war, obwohl man ein großes Rechteck geplant hatte, standen zu zweit zusammen, in Gärten, die sie von der Provinzialstraße trennten." Nur wenige Jahre später hieß es dann in der neuen HüttenarbeiterKolonie Eisenheim: Es "hat sich in der neuesten Zeit eine bedeutende Colonie gebildet. Zahlreiche Häuser sind entstanden und vermehren sich fast mit jedem Monat, so daß mit Grund erwartet werden kann, daß hier in Mitten einer bisher fast wüstliegenden Heide in nicht langer Zeit eine blühende Ortschaft entstehen wird, wie denn jetzt schon vielfach die Rede davon ist, daß der Plan zur Gründung einer Stadt ausgearbeitet werden soll." In diesem Werk über "Gartenstädte und Zechenkolonien" vorwiegend im Ruhrgebiet -aber auch in Nordwestdeutschland - vor allem in den Jahren zwischen 1850 und 1918 werden beispielhaft solche negativen bzw. positiven "cottages" bzw. "Colonien" und aus der deutschen Gartenstadt-Bewegung entstandenen Siedlungen wie z.B. die Kolonie Oberhausen-Eisenheim (1846), die Walddorf-Siedlung in Hagen (1907), die Nordwolle-Kolonie in Delmenhorst (1907), die Gartenstadt Margarethenhöhe in Essen (1909) und die Zechenkolonie Maximilian in Hamm-Werries (1907) ausführlich in Bildern und Texten vorgestellt.

Anbieter: Dodax
Stand: 08.08.2020
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Bedeutende Straßen und Plätze von Rhein-Ruhr
54,00 € *
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Die Liste enthält besonders bedeutende und bekannte Straßen und Plätze der Städte und Großstädte der Metropolregion Rhein-Ruhr. Die Metropolregion Rhein-Ruhr ist ein polyzentrischer Verdichtungsraum in Nordrhein-Westfalen, der sich an den namensgebenden Flüssen Rhein und Ruhr erstreckt. Von derzeit 11 Metropolregionen in Deutschland ist sie die bevölkerungsreichste. Ihr Raum wurde von der deutschen Ministerkonferenz für Raumordnung (MKRO) 1995 abgegrenzt und für die Verwendung in der Raumordnung empfohlen. Das Land Nordrhein-Westfalen hat diese Empfehlung daraufhin in seinem Landesentwicklungsplan aufgegriffen und Planaussagen zur Europäischen Metropolregion Rhein-Ruhr als Ziel der Raumordnung gesetzlich vorgegeben, um einen Verdichtungsraum mit besonderer zentralörtlicher Bedeutung für die öffentlichen und privaten Planungen zu kennzeichnen.

Anbieter: Dodax
Stand: 08.08.2020
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KOMPASS Wanderführer Bergisches Land, Naturpark...
14,99 € *
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Die Vorteile des Wanderführers auf einen Blick: - Von KOMPASS-Experten erwanderte Touren - Jede Tour mit Höhenprofil und Kartenausschnitt - Ausflugs- und Übernachtungstipps - Kostenloser Download der GPX-Daten Die Vorteile der Extra-Tourenkarte auf einen Blick: - Unterstützt die Tourenauswahl - Kartografische Gesamtübersicht - Touren können einfach kombiniert werden - Ein Leichtgewicht zum Mitnehmen - Auch als Straßen- und Urlaubskarte verwendbar Destination: - Der nordwestliche Ausläufer des Rheinischen Schiefergebirges, zwischen Rhein und Ruhr und Sieg und Sauerland. - Wasser ist das prägende Landschaftselement. Das Herz des Bergischen Landes ist das tief eingeschnittene Tal der Wupper. Es gibt zahlreiche Talsperren und ungezählte Bäche und Wasserläufe. - Die starke Zertalung prägt das Relief, das man im Auf und Ab der Wanderpfade erleben kann, auch ohne große Höhenunterschiede bewältigen zu müssen. - Die Nähe zu den Ballungsräumen an Rhein und Ruhr sorgt für eine dem Wanderer dienliche Infrastruktur. So sind alle Ausgangspunkte der Wanderungen auch am Wochenende gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. - Ein Wahrzeichen ist die Müngstener Brücke, Deutschlands höchste Eisenbahnbrücke, die das Wuppertal zwischen Solingen und Remscheid überspannt. - Viele Zeugnisse der Frühindustrialisierung bieten interessante Möglichkeiten für Erkundungen und Entdeckungen. Kurzinfo zum Produkt: - Das sportliche Highlight: Eine Mehrtageswanderung auf einem der großen Wanderwege, z.B. auf dem Bergischen Weg von der Ruhr zur Sieg oder auf dem Bergischen Panoramasteig. - Das Familien-Highlight: Ein Besuch im ganzjährig geöffneten Affen- und Vogelpark in Reichshof-Eckenhagen bringt Groß und Klein nicht nur Exoten, sondern auch die heimische Tierwelt nahe. - Das Genuss-Highlight: Eine original Bergische Kaffeetafel bietet weit mehr als nur Kaffee und Kuchen und ist eigentlich eine eigene Mahlzeit. Rund um die Dröppelminna, aus der der Kaffee fließt, ist der Tisch reich mit frischen Waffeln, belegten Broten und Gebäck gedeckt. - Das persönliche Highlight: Auf oft naturbelassenen Pfaden durch die Täler der kleineren Flüsse und Bäche zu wandern, z.B. im Eifgenbachtal von Wermelskirchen nach Altenberg. - Kultur-Highlights: Das Bergische Freilichtmuseum Lindlar hat sich zur Aufgabe gemacht, die Bergische Kulturlandschaft des 19. Jh. erlebbar zu machen. Die Originalgebäude wurden an ihren ursprünglichen Standorten abgebaut und hier wieder errichtet. Es werden auch alte Fertigungs- und Handwerkstechniken vorgestellt.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 08.08.2020
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Beitelsmann, M: Stadtverkehr-Bildarchiv 4 Stadt...
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Die Düsseldorfer Waggonfabrik DUEWAG konstruierte zahlreiche Stadtbahntriebzug-Typen, die das Bild des ÖPNV bis heute prägen. Zu ihren bekanntesten Vertretern gehören die „Stadtbahnwagen B“, die in den Ballungsräumen Rhein-Sieg und Rhein-Ruhr den Übergang von der Straßen- zur U-Bahn einleiten sollten und dort, teilweise seit 40 Jahren, noch heute und – nach umfassenden Modernisierungen – auch künftig im Einsatz stehen werden. Die gelungene Konstruktion dieser Gelenkwagen wurde zwischen 1973 und 1999 in weit über 400 Exemplaren ausgeliefert und ist heute sogar in der Türkei zu Hause. „Rot-Gelb-Grün-Blau“.

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Stand: 08.08.2020
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